5 goldene Tipps, um
SICH AUF DIE LOKALISIERUNG VORZUBEREITEN
Bob will sein Brettspiel übersetzen lassen, aber er hat sich keine Gedanken über seine Lokalisierungsstrategie gemacht. Jetzt kostet ihn die Übersetzung 30% mehr als er gezahlt hätte, wenn er sorgfältig vorgegangen wäre.
Seid nicht wie Bob. Wenn es um die Übersetzung eurer Brettspiele geht, ist die Vorbereitung schon die halbe Miete! Use these 5 tips to construct a chronological localization timeline and protect your budget!
1 – SCHLIESST DIE ENTWICKLUNG EURES SPIELS AB
Die Entwicklung und die Übersetzung eines Brettspiels sollten niemals Hand in Hand gehen..
Beginnt die Übersetzung, während ihr noch an den Regeln rumfeilt, bedeutet das, dass mehrere Teile der Anleitung später erneut übersetzt werden müssen.
Außerdem kann das für das Projektmanagement ein absoluter Albtraum sein, vor allem, wenn das Spiel gleichzeitig in mehrere Sprachen übersetzt wird
Zusätzliche Kosten vermehren sich rasch, falls ihr euch ohne klaren Schlachtplan ins Getümmel stürzt.
Vergesst nicht: Eine gute Anleitung
wird nicht an nur einem Tag geschrieben.
2 – VOR DER ÜBERSETZUNG
Auch wenn ÜbersetzerInnen euch beim Übersetzen auf Fehler und Unverständlichkeiten in eurer Anleitung hinweisen, ist die Überarbeitung der Anleitung nicht ihr Fachgebiet.
In je mehr Sprachen euer Spiel übersetzt wird, desto schwieriger ist es, diese Sprachen einheitlich zu halten, falls euer Spiel vor der Übersetzung nicht ordentlich überarbeitet wurde.
Das ist die Aufgabe des/der AnleitungsüberarbeiterIn. comes in.
Diese Person kümmert sich um Ungereimtheiten bezüglich Rechtschreibung, Grammatik und der Struktur der Anleitung oder fügt sogar einen Index oder ein Glossar hinzu.
Wurde eure Anleitung sauber überarbeitet, haben die ÜbersetzerInnen leichtere Arbeit und weniger Fragen..
Eine ordentlich überarbeitete Anleitung ist der Grundstein für eure Lokalisierung. ARRR!!
3 – BEREITET VORAB EIN GLOSSAR VOR
Eine Liste aller wichtigen Begriffe (auch Glossar genannt) bereits vor der Übersetzung vorzubereiten, ist ein großer Vorteil..
Das Glossar hilft bei den ÜbersetzerInnen, sich gleich von Beginn an mit den wichtigsten Begriffen vertraut zu machen.
Ebenso vereinfacht es spätere Änderungen von Begriffen im Übersetzungsprozess.
Am besten bereitet ihr ein Glossar als Tabelle vor, mit jeweils einer Spalte für jede Sprache..
Wollt ihr ein Abenteuer überleben, zieht nie unvorbereitet los!
4 – BEARBEITBARE ANLEITUNG
Chronologisch ist es zwar die 4. Regel, aber sie ist der mit Abstand wichtigste Tipp, the most important tip den wir für euch haben.
Speichert den Quelltext eurer Anleitung in einem bearbeitbaren Format. wie etwa als Google Docs. Dadurch spart ihr euch enorm viel Zeit.!
Habt ihr nur PDF-Dateien oder InDesign-Dateien, müssen die Übersetzungstabellen erst manuell vom Projektmanagement erstellt werden, bevor euer Spiel lokalisiert wird.
Je nach Umfang eures Spiels, kann das bis zu eine Woche dauern und sehr großen Einfluss auf euer Budget haben!
Macht eure Anleitungen bearbeitbar ...
Oder ich verschlinge eure Seele!
5 – BENUTZT EIN CAT-TOOL
Egal, mit wem ihr zusammenarbeitet, es ist wichtig, dass die ÜbersetzerInnen mit einem CAT-Tool (Computer Assisted Translation) verwenden..
Sie unterscheiden sich von automatischen Übersetzungstools, wie Google Translate oder ChatGPT. Die Übersetzung passiert weiterhin manuell, aber CAT-Tools speichern eure Übersetzungen und Glossare ab..
Diese Daten können sehr einfach erneut importiert und genutzt werden, solltet ihr z.B. später eine zweite Edition oder eine Erweiterung für euer Spiel veröffentlichen.
CAT-Tools sind eine große Hilfe, um eure Anleitungen einheitlich zu übersetzen, egal, wie lange die ursprüngliche Übersetzung her ist.
Ah, ihr wollt also ...
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